Zapfanlage richtig pflegen: Hygiene-Tipps für Betreiber

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Zapfanlage richtig pflegen: Hygiene-Tipps für Betreiber
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Neben der professionellen Reinigung der Schankanlage gibt es wichtige Hygienemaßnahmen, die jeder Betreiber selbst regelmäßig durchführen sollte. Nur so bleibt die Zapfanlage dauerhaft sauber, keimfrei und funktionsfähig.

Auslauftüllen der Zapfhähne reinigen

Mit einem Reinigungsball werden die Auslauftüllen mit Wasser durchgespült. Dadurch können Schaum und Bierreste nicht antrocknen und die LüftungsbohrungenZapfanlage reinigung in den Zapfhähnen bleiben frei und funktionsfähig. Durch diese Maßnahme wird beispielsweise Insekten die Nahrungsgrundlage entzogen und somit einer Übertragung von unerwünschten Verunreinigungen vorgebeugt. Ein Durchspülen zum Betriebsende sowie vor und nach längeren Zapfpausen z.B. bei Schließungszeiten nach dem Mittagsgeschäft ist zu empfehlen. Der Reinigungsball ist regelmäßig auf innere Verunreinigungen zu überprüfen.

Zapfkopf nicht vergessen

Dem Zapfkopf als Verbindungsteil vom Keg zur Bierleitung und zur CO2-Versorgung kommt besondere Bedeutung zu. Zur Aufrechterhaltung der Hygiene ist eine regelmäßige Reinigung notwendig. Als Mindestanforderung ist der Zapfkopf bei jedem Fasswechsel mit Trinkwasser auszuspülen.

Getränkelagerraum sauber halten

Zur Erhaltung der Hygiene im Getränkelagerraum ist eine wöchentliche Reinigung des gesamten Raumes mit einem Desinfektionsreiniger notwendig. Dazu gehören auch die Co2 Druckminderer, ggf. Zwischendruckregler und die Bierschläuche von außen. Der Geruchsverschluss im Bodenablauf muss ständig mit Wasser gefüllt sein, damit Gase und Schädling aus der Kanalisation nicht in den Getränkelagerraum gelangen können. Getränkereste, die bei einem Fasswechsel oder durch Leckagen den Bierkühlraum verschmutzen, sind sofort zu entfernen. So wird die Entstehung der typischen sauren und dumpfen Kellergerüche weitestgehend verhindert. Weiterhin begünstigen nicht entfernte Getränkereste auch bei niedrigen Kellertemperaturen eine vermehrte Schimmelbildung. Die Schimmelsporen werden durch die intensive Luftbewegung der Raumkühlung im gesamten Raum verteilt. Eine Übertragung auf Teile der Schankanlage ist somit uneingeschränkt möglich.

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